Paria Canyon Wilderness, USA / The Wave
 
 
 
Landesflagge

Noch mehr Sandstein und Canyons

 
Samstag, 24. Oktober 2009
01:16 Uhr
Monument Valley

Wir hatten genug von 4x4 und entschieden uns in nächster Zeit unser Trudi mit Asphalt zu verwöhnen. Die Reise ging nicht allzu weit, denn im US Bundesstaat Utah und Arizona ist wirklich alles sehr nahe beieinander. Die Landschaft veränderte sich nicht gross, aber jede Attraktion hatte seine Eigenheiten und machte sie speziell und einzigartig.

 

Monument Valley

SonnenaufgangKaum weit auf normalen Strassen gefahren, mussten wir uns schon wieder entscheiden, ob wir die holprige Rundtour auf der Schotterstrasse, hinein ins Monument Valley machen sollen oder nicht. Wir haben uns nach langem Zögern dann für den kurzen Abstecher durch's Navajo Indianerreservat entschieden. Es lohnte sich wirklich die verschiedenen Tafelberge von Nahem anzuschauen. Die Strukturen ragen teilweise bis zu 300m aus dem Colorado Plateau heraus und werden dadurch vielfach als Kulisse für Western-Filme gebraucht.
Der Camping, den die Navajo's, das nordamerikanische Indianervolk zur Verfügung stellt, war zwar mehr oder weniger nur ein Parkplatz, aber die Aussicht auf die Tafelberge war einfach genial. Wir ergatterten uns den zweitbesten Standplatz an vorderster Front und stellten unseren Wecker auf 5:00 Uhr, um den wunderschönen Sonnenaufgang auch ja nicht zu verpassen.

 

Grand Canyon

Blick in den riesigen Grand CanyonAm darauffolgenden Tag trudelten wir weiter zum Grand Canyon, dessen Mächtigkeit und Grösse einfach nicht zu übertreffen ist. Mit seiner 1.6km Tiefe und 29km Breite hat er es wirklich verdient, als eines der natürlichen Weltwunder zu gelten. Wir wollten für einen der kommenden Tage eine Bewilligung holen, um unten beim Colorado River, mehr als 1000m tiefer übernachten zu können. Leider war das Campieren im Grand Canyon zu unserer Jahreszeit gerade so beliebt, dass die Wartezeit für uns einfach zu lange war.  So haben wir uns kurzerhand entschlossen nur eine kleine Tageswanderung ein Stückchen runter in den Canyon zu machen.
Wie schon im Yellowstone, besuchten wir auch im Grand Canyon Ranger Talks. Dies sind Vorträge von Schutzgebietsbetreuern, die über spezielle Themen des Nationalparks berichten. Die Referate sind eine gute Art, vor Ort weitere Hintergrundinformationen zu bekommen. So bekamen wir bespielsweise einen interessanten Einblick über das Condor Breeding Project, indem die Population der vom Aussterben bedrohten California Condors erhöht wurde.

 

Antelope Canyon

Grosser Raum im Antelope CanyonDer Slot Canyon im Canyonlands Nationalpark hatte es uns angetan. So konnten wir den wohl berühmGeschliffener Steintesten aller Slot Canyons, den Antelope Canyon im Navajo Indianerreservat nicht einfach so auslassen. Wir mussten uns einer geführten Tour anschliessen, da man auf eigene Faust nicht ins Reservat reinkommt und somit auch nicht zum Upper Canyon gelangt. Die Farben des Sandsteins im sehr engen und tiefen Canyon waren einfach überwältigend! Es ist unglaublich, in wievielen Farben und Formen Sandstein auftreten kann und wir haben noch lange nicht alle gesehen.

 

 

The Wave

Auf einem anderen PlanetenEine wiederum total andere Form von Sandstein ist The Wave. Wir hörten von diesem sehr speziellen Ort, von einem deutschen Reisepaar, Wolf und Anja, die wir in Vancouver und später per Zufall im Grand Canyon trafen. Auch hier mussten wir uns zuerst eine Bewilligung organisieren, diesmal aber ein wenig anders. Um 9 Uhr morgens kamen sämtliche Besucher im Visitor Center zusammen, wo die Bewilligungen in einer Lotterie ausgelost wurden. Wir hatten Glück und ergatterten zwei der sieben pro Tag zur Verfügung stehenden Bescheinigungen. The Wave von obenDie anderen 47 Teilnehmenden mussten ihr Glück am nächsten Tag wieder versuchen.
Nach der einenhalbstündigen Wanderung zur Welle fühlten wir uns wie auf einem anderen Planeten, als wir von linienförmigen Strukturen umgeben waren. Die Farben und Farbverläufe waren wieder einmal unbeschreiblich, ein wirkliches Highlight unserer Reise.

Die kommenden Tage geht's weiter zum Klettern nach St.George, zum Bryce Canyon und Zion Nationalpark. Anschliessend verbringen wir ein paar Tage in Las Vegas, bevor es dann weiter nach Los Angeles geht, wo wir unseren ersten Besuch, meine Mutter in Empfang nehmen werden.

 

Reaktionen

25. Oktober 2009
18:28 Uhr
Hobi Ursi

puooh. eifach nur unglaublich, diä bilder. diä schiinen gär nid würklich z’si. irgendwiä wiä fotimontage. kompliment an fotograph, wo näbscht dr irrsinnigä landschaft sicher au sis zu denä super pics derzuä beiträit. freu mi jetz schu uf diä nechschtä fotnä und natürlich au wort vu eu.

26. Oktober 2009
11:02 Uhr
Hobi Claudia

Du seisch’s richtig, mini Tochter. (Ursi, falls du das überhaupt liesisch). Äs gsieht verdächtig nou Fotimontage us. Verrückter törfen d’Bilder nümmä wärdä, suss sinns dinn gli kitschig.
Mario & Marion. Bi mol gspannt, was dou na uf üs zuächunnt. Freu mi jedäfalls druf. Au dou bini mitem Ursi einig. Hinn ä schüni Wuchä.

26. Oktober 2009
20:20 Uhr
Marion

So ihr zwei Hobi-Frauä, etz isch aber fertig! Das isch alles echt, nüt Fotimontage oder sonstigi Bearbeitigä. Aber ich chan eu säge, dass mir üs au uf em nä andere Planet gfühlt hen wo mir “The wave” ahglueget hen. Müen au en Trip in d’USA mache und denn chön ihr’s selber ahluege, falls ihr mir immer no nid glauben :-)

05. November 2009
02:08 Uhr
Nadine Grünenfelder

Hei ier zwei, super siite mit wunderschöne Bilder.
Wüsche eu e unvergesslichi Reis… gnüssen jede Moment.
Isch echt cool gsi eu z’treffe =)

 
 

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