Bei noch strahlendem Sonnenschein und drückender Sommerhitze trafen wir uns am Mittag um 13 Uhr bei der Kletterhalle in Sargans. Doch die unstabile und gewittrige Wetterlage versprach nicht viel Gutes fürs Wochenende und Thomas hatte bereits einige Alternativen im Hinterkopf.
Marion
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Gegen Ende unserer zweijährigen Reise von Nord- nach Südamerika konnten wir die Rückkehr in die Schweiz kaum mehr erwarten. Die Vorfreude auf das Wiedersehen mit der Familie und unseren Freunden war riesig. Unser rollendes Zuhause der letzten zwei Jahre wollten wir dann aber doch nicht aufgeben und so verschifften wir unser Trudi von Buenos Aires nach Hamburg. Nach der reibungslosen Verschiffung nahmen wir nach drei Wochen Überseezeit unser Auto in Hamburg in Empfang und fuhren die restlichen knapp tausend Kilometer zurück in die Schweiz.
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Die Antarktis wird oft auch das letzte Paradies der Erde genannt und das mit gutem Recht. Während neunzehn Tagen tauchten wir in die Einsamkeit des südlichen Ozeans ein und erlebten dabei eine Schönheit der Natur wie sonst nirgendwo. Ein grosser, lang ersehnter Traum ging gegen Ende unserer Reise noch in Erfüllung.
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Patagonien wurde je südlicher umso wilder, weiter und verlassener. Heftige Winde pfiffen uns täglich um die Ohren und schaukelten uns am Abend im wackelnden Auto in den Schlaf. Die Landschaft änderte sich schlagartig, als wir nach der Carretera Austral auf die andere Seite der Anden hüpften. Von feuchten, immergrünen Regenwäldern und verschneiten Bergen in Chile fuhren wir rein in die trockene und weite Steppe von Argentinien. Die Distanzen in Patagonien sind riesig und so verbrachten wir einige Fahrtage auf den ewigen Schotterpisten. Doch die fantastischen Zwischenstopps entlang der argentinisch-chilenischen Anden entschädigten das lange Sitzen im Auto.
Euch allen ein glückliches, gesundes und zufriedenes neues Jahr! Wir hoffen, dass ihr erholsame Festtage geniessen konntet und auch im neuen Jahr gut gestartet seid. Gerade rechtzeitig erreichten wir für Weihnachten die so genannte chilenische Schweiz, wo es wieder Seen, Wälder, verschneite Berge, Kühe, guten Käse und viel Kuchen gibt. In der Suizandina, ein von Schweizern geführtes Hotel, verbrachten wir gemütliche Weihnachtstage, wobei wir die schweizer Küche natürlich wieder einmal richtig genossen. Über Silvester waren wir mit vielen anderen Reisenden bei einer Grillparty im Städtchen Pucón, das direkt unter dem rauchenden, aktiven Vulkan Villarica liegt.
Es scheint, dass zu Hause eine grosse Frage in der Luft steht. Und zwar: "Wann kommen die Beiden endlich zurück?" Ehrlich gesagt, wissen wir es selber noch nicht genau, aber unser Freund Kevin hat eine sehr gute Theorie. Er meint: "Sie sind auf dem Heimweg, nur liegen einfach noch ein paar Länder dazwischen." Das stimmt ganz genau und gerade vor ein paar Tagen haben wir wieder Abschied von einem sehr eindrücklichen Land genommen. Bolivien hat uns unglaublich gut gefallen und besonders der Südwesten war für uns wohl die eindrücklichste Ecke des Landes.
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Ein Berg, ein Gipfel, ein Ziel! Kaum waren wir über der Grenze von Peru nach Bolivien, trohnte er auch schon vor unseren Augen. Der Huayna Potosí liegt mit seinen 6088 m.ü.M direkt hinter der atemberaubenden Hochlandstadt La Paz, in der verschneiten Gebirgskette Cordillera Real. Und genau da wollten wir hinauf. Doch bevor wir unser Projekt in Angriff nehmen konnten, mussten wir in La Paz alles planen und organisieren.
Manchmal gibt es so Phasen auf unserer Reise, wo sich gute und schlechte Tage nur so abwechseln. Im Süden Perus hatten wir gleich zweimal Pech, einmal mit dem Wetter und das andere Mal mit dem Auto. Aber immer war auch eine riesige Portion Glück dabei. Auf dem Weg vom Norden in den Süden machten wir in der Cordillera Blanca einen längeren Halt, da wir unbedingt nochmals ins hoch gelegene Klettergebiet Hatun Machay wollten. Nach ein paar super Kletter- und Wandertagen, mit genialer Aussicht auf den riesigen Steinwald, fuhren wir weiter in den Süden. Wir legten einige Fahrtage zurück, bis wir Cusco und das heilige Tal der Inkas erreichten.
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Nach der gelungenen Galapagoskreuzfahrt und der wunderschönen Tour in den Dschungel machten wir fünf natürlich auch noch eine Runreise ins Hochland von Ecuador. Die ganze Andenregion ist, neben den schneebedeckten Bergen und aktiven Vulkanen, umgeben von feuchten Nebelwäldern und fruchtbaren Tälern. Der Ertrag dieser riesigen Felder wird von der indigenen Bevölkerung an verschiedenen Tagen in den Hochlanddörfern auf traditionellen und farbenfrohen Indiomärkten verkauft. Und endlich hatte ich mit Mami und Ursi auch zwei Frauen dabei, die mit mir ausgiebig auf den Märkten umherschlenderten und einkauften. Kevin und Mario porbierten stattdessen lieber das ecuadorianische Essen aus und so waren schlussenlich alle sehr zufrieden.
Bereits zu Hause interessierten wir uns ganz besonders für die Galapagos Inseln. Wir durchsuchten das Fernseh-Programm Heftchen nach Dokumentarfilmen über diese wunderschönen Inseln und schauten uns Fotos im Internet von anderen Reisenden an. Eine Reise zu den Galapagos Inseln wurde zu unserem Traum, denn wir wollten unbedingt diese faszinierende Tier- und Plfanzenwelt einmal vor Ort erkunden. Und nun wurde dieser Traum wahr! Zusammen mit unserem langersehnten schweizer Besuch, meiner Mutter Dolores und unseren Freunden, Kevin und Ursi machten wir eine achttägige Kreuzfahrt zu verschiedenen Inseln.
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